Kairo pur

Kairo ist die Hauptstadt Ägyptens. Mit seinen ca. 16 Millionen Einwohnern ist sie die größte Stadt in Afrika und dreizehntgrößte Stadt der Welt. Sie liegt in Unterägypten, am Nil, ca. 20 km südlich der Stelle, an der sich das Niltal zum Nildelta öffnet. Zahlreiche islamische und moderne Zeugnisse künden von ihrer über 1000-jährigen Geschichte, die Islamische Altstadt gehört zum Unesco-Weltkulturerbe. Aber Kairo ist nicht nur das politische, sondern auch das kulturelle und wirtschaftliche Zentrum des Landes. So beherbergt die Stadt eines der bedeutendsten Museen zur altägyptischen Geschichte und Kultur. In seiner unmittelbaren Nähe befinden sich mit den Pyramidenfeldern der Memphitischen Nekropole (Giza, Saqqara u.a.) bedeutende Denkmäler aus der Zeit des Alten Reiches. Die nördliche Grenze Kairos ist Schubra el-Cheima, die östliche ‘Ain Schams, die südliche Maadi und die westliche das Pyramidenfeld von Giza.

Zu den wichtigsten Sehenswürdigkeiten zählt das alte Koptische Kairo und das mittelalterliche Islamische Kairo, das zum Weltkulturerbe gehört. Westlich bzw. südwestlich von Kairo erstrecken sich zahlreiche pharaonische Zeugnisse wie die Pyramidenfelder und und nichtköniglichen Gräberfelder des Alten und Mittleren Reiches von Giza, Saqqara, Abusir, Dahschur und Meidum.

In Kairo gibt es zahlreiche Museen, die einen ausgiebigen Besuch lohnen: Das Ägyptische Museum verfügt z.B. über eine der bedeutendsten Sammlungen von Ägyptiaca in der Welt. Das Museum für Islamische Kunst stellt Einrichtungsgegenstände aus Moscheen und Wohnhäusern, Türen, Lampen usw., Gefäße, Textilien, Manuskripte; Holz-, Keramik, Fayence- und Metallarbeiten, Teppiche uvm. aus Ägypten und Arabiens aus. Das Koptische Museum beherbergt zahlreiche Architekturfragmente sowie Grabsteine und Fresken, Miniaturen, Textilien, Waffen und Gegenstände für die Liturgie. Das Museum wurde 2006 wiedereröffnet. Die bedeutendste Gemäldesammlung Ägyptens beherbergt das Mahmoud-Khalil-Museum.

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